Island Rundreise in einer Woche – Tipps und Highlights für deinen Roadtrip

Es gibt Orte, die kann man nicht mit Worten beschreiben – man muss sie gesehen haben. Die erste…

Es gibt Orte, die kann man nicht mit Worten beschreiben – man muss sie gesehen haben. Die erste Island Rundreise hat bei mir bereits lange vor dem Start unglaubliche Vorfreude ausgelöst, die Insel zu erleben hat meine Vorstellungen nochmal weit übertroffen.  Obwohl es mich im Urlaub eher ans warme Meer zieht, war ich selten von einem Reiseziel so sehr begeistert. Acht Tage waren wir letztes Mal unterwegs – acht Tage voller unvergesslicher Eindrücke! Vulkane, Gletscher, Geysire, Wasserfälle, heiße Quellen, Berge, Seen, das raue Meer und Polarlichter. Mir ist bei der Schönheit mancher Naturwunder oft der Atem gestockt! Wir waren Ende September bzw. Anfang Oktober dort und ich fand die Reisezeit perfekt. Vor der Reise habe ich relativ viel recherchiert, wegen Kosten, Wetter und Unterkünften.

    Island Rundreise / Kosten

    Ein Island Urlaub ist kein Billig-Trip. Die günstigsten Flüge findest du meist ab Berlin. Da wir vor unserer Reise in Berlin zu Besuch waren, sind wir auch direkt von dort geflogen. Unterkünfte sind ebenfalls hochpreisiger, als du es von Deutschland kennst. Ich habe im Mai alle Übernachtungen im Voraus bei Booking.com und Airbnb gebucht. Es war ein bunter Mix aus Guesthäusern, Cottages und Hostels mit eigenem Doppelzimmer. Wir hatten überwiegend gute Übernachtungsmöglichkeiten, ich mag schöne Unterkünfte, aber Luxus war es definitiv nicht. Bezahlt haben wir meist 80 bis 100 Euro pro Nacht. Mietwagen vergleiche ich bei Check24, unser Kleinwagen war für rund 300 Euro zu haben. Teuer sind vor allem aber auch Lebensmittel und Alkohol. Wir waren nur ein  einziges Mal im Restaurant essen und in einer Bar. Meist befindest du dich aber auch irgendwo in der Natur und wirst somit kaum Ausgehmöglichkeiten finden. Alkohol besorgst du am günstigsten im Duty-Free am Flughafen.

    Island Rundreise / Wetter

    Die Sommermonate Juli und August gelten als die beste Reisezeit, allerdings kommen dann auch die meisten Besucher auf die Insel. Außerdem ist es fast durchgehend hell, das hat sicherlich auch einen besonderen Reiz. Polarlichter kannst du nur in den Monaten von Oktober bis März entdecken. Ich fand den Herbst ideal – genügend Tageslicht, weniger Touristen und du hast bereits die Chance auf Polarlichter. Die Landschaft war farbenfroh und zum Fotografieren perfekt. Wirklich warm wird es in Island auch im Sommer nicht, rechne allerhöchstens mit 15° Grad. Bei uns wechselte das Wetter mehrmals am Tag – Sonne, Wolken, Wind, Regen und am letzten Tag sogar Schnee. Zwiebellook ist Pflicht und wenn du noch keine Regenbekleidung besitzt, wirst du sie in Island vermissen. Es muss auch  gar nicht regnen, die kraftvolle Gischt der großen Wasserfälle reicht aus, um komplett durchnässt zu sein.

    Island Rundreise / Sicherheit

    In Island wirst du mehr Schafe als Menschen treffen, die Kriminalitätsrate ist also sehr gering. Jedoch ist die Natur extremer als bei uns und kann unberechenbar werden. Die Wetterlage ändert sich sehr schnell und es besteht grundsätzlich die Gefahr von Vulkanausbrüchen. Ansonsten ist Island eines der sichersten Reiseziele der Welt, sofern du dich vernünftig verhältst. Ohne Guide auf Gletschern zu wandern kann lebensgefährlich werden. Die Eisflächen sind teilweise sehr fragil, ein falscher Schritt und du stürzt meterweit hinab in scharfkantiges Eis.  Und unterschätze nicht die Gewalt des Meeres. Du wirst in Island nicht im Meer baden, aber die Brandung ist teilweise so extrem, dass immer wieder Urlauber verunglücken, weil sie vom Strand durch die Kraft der Wassermassen weggerissen werden. Ansonsten benötigst du für Island weder Impfungen oder besondere Medikamente. Ich würde aber trotzdem ein kleines Reisekit packen, denn in der Regel bist du an abgelegenen Orten ohne Apotheke.

    Inhaltsverzeichnis

    1. Ankunft Reykjavik

    2. Golden Circle: Nationalpark Thingvellir |Geysir Strokkur |Wasserfall Gulfoss

    3. Kratersee Maar Kerið

    4. Highlights im Süden: Seljalandsfoss | Skogafoss | Halbinsel Dyrholaey  & Vík i Myrdal | Nationalpark Skaftafell | Fjallsárlón | Jökulsárlón

    5. Ostfjorde: Egilsstadir | Litlanefoss |Hengifoss

    6. Dettifoss

    7. Mývatn: Kratersee Viti | Hverir | Grjotaga | Dimmoburgir | Hverfjall

    8. Akureyri

    9. Siglufjörður

    10. Halbinsel Vatnsnes

    11. Reyjkavik Tour: Blue Lagoon | Halbinsel Reykjanes | Nationalpark Thingvellir

    12. Polarlichter zum Abschied

    1. Ankunft in Reykjavik

    Wir landen gegen Mitternacht, es ist dunkel und kalt, aber nicht so kalt wie ich befürchtet hatte. Alex wartet auf unser Gepäck, während ich durch den Duty-Free laufe. Ich kaufe Bier und Gin, Proviant für den gemütlichen Teil der nächsten Abende.

    Unser kleiner Mietwagen, ein KIA, hat wirklich nur Platz für uns und das Gepäck und ich hoffe er wird nicht von der ersten starken Windböe von der Straße gefegt. Wir haben nicht vor im Landesinneren auf F-Straßen zu fahren, bei denen zwingend ein 4 x 4 Fahrzeug vorgeschrieben ist, deswegen fiel die Wahl auf die Mindestanforderung eines fahrbaren Untersatzes.

    Wir fahren durch die dunklen Straßen bis die Lichter von Reykjavik vor uns auftauchen. Gegen 01:30 h erreichen wir unsere Bleibe für die erste Nacht. Es gibt keinen Pförtner. Per E-Mail habe ich vorab einen Code als Zugang erhalten und auch bei der Appartementtür müssen wir noch einen kleinen Tresor knacken um an unseren Schlüssel zu kommen.

    Überglücklich und müde fallen wir ins Bett und freuen uns auf eine Woche Abenteuer.

    2. Golden Circle / Naturspektakel kompakt

    Nationalpark Thingvellir

    Der erste Morgen startet mit einem Regenbogen über dem Meer, das Naturschauspiel wird in der Wissenschaft als atmosphärisch-optisches Phänomen betitelt und wird uns auf dieser Reise häufig begegnen.

    Nach einem kleinen Frühstück und Einkauf im Supermarkt starten wir unsere Island Rundreise Richtung Golden Circle. Die Insel zeigt uns ihr schroffes Gesicht. Es regnet in Strömen und der Wind peitscht in der Horizontalen. Ankunft Nationalpark Thingvellir, ich kann die Autotür kaum öffnen und habe dieselben Probleme beim Schließen. Ein riesiger Schwall nasser, kalter Luft peitscht mir ins Gesicht, der Wind lässt kaum Schritte vorwärts zu und wir beschließen nicht zu wandern. Ich bin ziemlich enttäuscht, dass wir wegen dem Wetter die Wanderung ausfallen lassen. Zumal ich mir in diesem Moment nicht vorstellen kann, dass der Regen und der Wind heute noch nachlassen könnte. Aber wir haben immerhin noch die Chance den Nationalpark Thingvellir ein zweites Mal, am Ende der Reise aufzusuchen. Aber ob das Wetter dann besser ist? Wir sind schließlich in Island!

    Geysir Strokkur

    Wir fahren weiter zum Geysir Strokkur. Er gilt als der zuverlässigste auf der Insel, denn er spuckt ca. alle paar Minuten eine kochende Wassersäule von etwa 20 Meter in die Höhe. Das Wetter hat sich wieder beruhigt, es regnet nicht mehr und der Wind hat nachgelassen. Schon auf dem Weg vom Parkplatz zum Geysir dampft und brodelt es in der Erde. Um den Geysir herum hat sich eine große Menschentraube versammelt und immer wenn Strokkur seine Fontäne in die Luft schießt hört man ein „Ahhh“ oder „Wow“. Auch wir staunen und schauen uns das Naturspektakel mehrere Male an.

    Noch imponierender als die Wassersäule finde ich den Moment wo er sich aufbläht, es entsteht jedes Mal eine helltürkise Kuppel, die mich an eine riesige Glasmurmel erinnert und dann plötzlich explodiert. Auch wenn der Ort überlaufen ist, der Geysir ist mit seiner Kraft so beeindruckend, dass ich die anderen Menschen um mich herum fast vergesse.

    Wasserfall Gulfoss

    Unsere nächste Station ist der  Wasserfall Gullfoss. Das gewaltige Rauschen der Wassermassen hören wir schon auf dem Weg. Über zwei gegenüberliegende Stufen donnert Gullfoss in die Schlucht, dazu ein Regenbogen. Die Menschen, die sich um den Wasserfall versammelt haben, sehen wie winzige Pilze gegen den riesigen Wasserfall aus. Die Kälte haben wir mittlerweile fast vergessen, Gulfoss hat uns in seinen magischen Bann gezogen.

    3. Kratersee Maar Kerið

    Ich schaue in die Tiefe des Kratersees und bin fasziniert von der türkisen Farbe. Nachdem ich heute Morgen einen spektakulären Geysir und gigantischen Wasserfall gesehen habe, stehe ich nun zum ersten mal in meinem Leben am Rand eines Kratersees. Und wir sind ganz allein mit Maar Kerið, dem Vulkankrater, keine anderen Touristen in der Nähe. Er ist eingerahmt von rötlicher Erde und Steinen, dazwischen gedeiht ein bisschen Grün.

    Plötzlich sind wir umhüllt von Nebel, es ist 17:00 Uhr, also machen wir uns auf den Weg zu unserer nächsten Unterkunft. Wir übernachten auf einer Farm in Hvolsvöllur und werden freundlich von dem deutschen Au-pair Mädchen begrüßt.

    4. Rundreise Island / Entdecke Wasserfälle, schwarze Strände, Eis und Gletscher

    Wir starten unseren Tag früh morgens um 6:00 Uhr, denn heute werden wir einige Kilometer in Island zurücklegen.

    Seljlandsfoss

    Kurz nach Aufbruch erreichen wir Seljalandsfoss. Wieder ein „Foss“, also Wasserfall. Ein ganz Besonderer, denn er ist begehbar, man kann hinter seinen Schleier laufen. Wir ziehen unsere Regenhosen über und stapfen Richtung Wasserfall. Die Gischt spritzt schon von weitem und es ist rutschig auf den Steinen und dem Weg. Die Kamera ist im Dauerbetrieb, der Wasserfall ist einfach von jeder Perspektive traumhaft.  Seljalandfsoss von vorne, von der Seite, von hinten und von der anderen Seite. Ich bin eigentlich ein Morgenmuffel, aber davon merkt man heute nichts. Kein Wunder wenn der Tag mit so einem faszinierenden Highlight beginnt.

    Skogafoss

    Weiter geht die Rundreise zum nächsten Wasserfall, der Skogafoss. Auch seine Schönheit versetzt uns wieder ins Staunen. Sein Name bedeutet „Waldwasserfall“ und stammt aus einer Zeit als Island tatsächlich noch mit Wald bedeckt war. Das kann man kaum glauben, wenn man Island heute sieht.

    Rechts neben dem Wasserfall führt ein Pfad mit Treppe zum Wasserfall hinauf. Als wir oben ankommen, gesellt sich auch noch die Sonne dazu und wir haben erneut das Glück einen Regenbogen über einem Wasserfall zu sehen. Die Aussicht von oben erinnert wirklich ein bisschen an das Auenland. Die Weite ist karg und dennoch bietet sie einen faszinierenden Anblick. Die grünen Hügel in der Gegend, mit dem Fluss und Wasserfall, ist einfach ein Traum, hier wollen wir noch ein kleine Pause einlegen.

    Halbinsel Dyrholaey und Vík i Myrdal

    Schon aus der Entfernung sehen wir die Halbinsel Dyrholaey und drei Zipfel der Vulkanfelsen im Meer aufragen. Davor das goldfarbene Feld umhüllt mit leichtem Nebel. Wir fahren eine holprige, steile Kiesstraße hoch zum Kap. Die Schönheit des Ausblicks von der Insel ist nicht in Worte zu fassen. 120 Meter geht es in die Tiefe und wir schauen auf die schwarzen Lavastrände mit dem blauen Meer. Die See ist unberührt und fasziniert, aber extrem rau!  Wir laufen vorbei am uralten Leuchtturm und blicken auf das Felsentor im Meer, darüber strahlt die Sonne. Es ist angenehm warm, wer hätte gedacht, dass wir auf dieser Rundreise auch mal nur mit Fleecepullover draußen stehen.

    Zurück auf dem Festland eröffnet sich eine bizarr geformte Landschaft vor uns. Die Sonne ist wieder weg, ich ziehe wieder meine Winterjacke an. In der Nähe der kleinen Ortschaft  Vík i Myrdal stehen wir vor den typischen Reynisfjara-Basaltsäulen. Vor ihm liegt der legendäre schwarze Strand und im wilden Meer ragen die schwarzen Reynisdrangar-Felsnadeln empor. Über die Felsnadeln  existieren einige Sagen und Mythen, angeblich sind die Felsnadeln verwunschene Trolle. Sie werden permanent von tosenden Wellen umspült. Ich bin beeindruckt aber auch sehr ehrfürchtig! Unterschätze nicht die Kraft des Meeres, dieser Ort gilt als einer gefährlichsten Strände weltweit! Immer wieder werden leichtsinnige Urlauber von den Wassermassen mitgerissen und verunglücken tödlich. Die Ursache sind sogenannte Sneaker Waves, sie entstehen völlig überrasschend, sodass du die Gefahr nicht erkennen kannst. Außerdem umspülen sie weite Teile des Strandes, wo andere Wellen normalerweise stoppen. Es gibt auch eine Website mit Prognosen zu den Wellen, sei aber trotzdem vorsichtig, Natur lässt sich nicht planen. Aber nicht nur das Meer kann gefährlich werden, im Jahr 2019 kam es zudem zu einem  Geröllabgang auf der Ostseite, sie ist seitdem gesperrt!

    Es beginnt plötzlich zu hageln, also fahren wir in ein nahe gelegenes Café. Schokokuchen und Cappuccino – so lecker und das haben wir uns wirklich verdient.

    Nationalpark Skaftafell

    Ursprünglich wollten wir zum Wasserfall Svartifoss wandern, aber das war zeitlich zu knapp. An der Information erfahren wir, es gibt eine kleine Rundwanderung die nicht länger als eine Stunde dauert. Also machen wir uns auf den Weg. Wir laufen an Miniwasserfällen vorbei und landen in einer in Herbstfarben getauchte Landschaft. Das grün und braun mischt sich mit knallroten und knallgelben Sträuchern. Sogar Pilze wachsen hier. Am Ende liegt plötzlich der Gletscherauslauf vor uns. Es ist so unfassbar schön und unwirklich, alles sieht aus wie gemalt! Die Landschaft in ihrer absoluten Rohfassung fesselt mich, ist aber auch irgendwie total unheimlich.

    Fjallsárlón

    Nur ca. 25 km vom Nationalpark Skaftafell erreichen wir Fjallsárlón, die kleine Schwester von Jökulsárlón. Leichter Nebel liegt über der Lagune, Stille, Ruhe, Eis und sonst nichts! Vielleicht liegt es an der Reisezeit, aber wir sind tatsächlich die einzigen bei unserem kurzen Stopp. Wir bekommen eine kleine Vorahnung was uns gleich in Jökulsárlón erwarten könnte und freuen uns unglaublich darauf.

    Jökulsárlón – Träume aus Eis

    Pünktlich kurz vor 16:00h sind wir an der Verbindungsbrücke, die den Gletschersee Jökulsárlón mit dem Meer verbindet. Wir haben eine Tour mit einem Zodiac Boot gebucht, mit welchem wir bis an den Rand des Gletschers gefahren werden. Jökulsárlón hat schon für einige Hollywood-Blockbuster als Kulisse gedient. Kein Wunder, ich hätte fast beim Anblick der Eisklumpen einen Atemstillstand erlitten, so überwältigt war ich von der eigenartigen Schönheit. Für mich steht bereits in diesem Augenblick fest: DAS ist das absolute Highlight der ganzen Reise!

    „ For you Madam“, eine Angestellte der Tour drückt mir einen schweren Overall in die Hand. Ich sehe aus wie ein geschrumpftes Michelin-Männchen, Eitelkeit ist hier fehl am Platz! Der Anzug lässt absolut keine Kälte mehr durch und soll bei Kentern des Bootes wohl verhindern, dass wir im Eis erfrieren, immerhin ist es auch der tiefste See in ganz Island! Die Sonne begleitet uns beim Aufbruch in den Gletschersee. Unser Guide erklärt uns alles Wissenswerte. Das Eis wird vom Gletscher Vatnajökull gespeist und bleibt Jahre im See, bis es so klein ist, dass es durch die Gezeiten ins Meer geschwemmt wird.

    Das Eis ist klar und schimmert von Weiß bis Hellblau. Manchmal ist es von schwarzen Streifen durchzogen, diese entstehen durch die Vulkanasche. Der See kann wegen des hohen Salzgehaltes nicht zufrieren. Wir dürfen das tausend Jahre alte Eis probieren (schmeckt wie erwartet nach nichts) und fahren bis zur Bruchkante des Gletschers. Leider werden wir heute nicht Zeuge wie der Gletscher Eis in den See speist.

    Auf der gegenüberliegenden Seite werden die Eisgebilde je nach Gezeiten wieder an den Strand gespült. Der Himmel hat die Sonne mittlerweile wieder gegen eine graue Wolkendecke eingetauscht. Völlig egal, die Szene ist der absolute Hammer! Silbergraues Meer, tosende Wellen, schwarzer Lavastrand und darauf riesige Eisklötze die teilweise glänzend, matt, weiß oder helltürkis wie überdimensionale Diamanten wirken. Wow!

    Die wunderbaren Eindrücke des Tages lassen wir abends bei einem Glas Gin Tonic ausklingen.

    5. Ostfjorde

    Island ist in Nebel eingehüllt, der Regen zieht lange Fäden vom Himmel und daran ändert sich auch die nächsten Stunden und Kilometer nichts. Wir schlängeln uns die Ostfjorde hoch, die Landschaft an der Küste wirkt durch den Nebel mystisch, geheimnisvoll und es ist total verlassen hier. Keine einzige Menschenseele ist unterwegs! Manchmal müssen wir mitten auf der Straße anhalten, da Horden von Schafen über den Asphalt pilgern. Die letzten Schafe müssen jetzt noch abgetrieben werden, bevor der lange Winter hereinbricht. Und Winter kann es auf Island auch schon Ende September werden. Irgendwo im Nichts finden wir noch eine geöffnete Tankstelle, und wir gönnen uns einen Hotdog.

    Egilsstadir – Litlanefoss  & Hengifoss

    Nach 3 Stunden fast nur im Auto sitzen, brauchen wir etwas Bewegung. Wir strotzen dem Dauerregen und marschieren los. Das Ziel ist ein Wasserfall, der Hengifoss. Der Start gestaltet sich etwas kurios, wir stehen vor einem Holztor, damit die Schafe nicht das Weite suchen. Etwa einen Kilometer geht es nun ziemlich steil bergauf, zur Belohnung kommen wir zuerst bei dem kleineren Wasserfall Litlanesfoss, eingebettet in Basaltformationen an. Der weitere Weg besteht aus einer kleinen Bachüberquerung und dann nur aus einem schmalen, matschigen Trampelpfad.

    Wir müssen aufpassen, wohin wir treten, ansonsten landen wir in der Schlucht. Es wird nicht besser, mittlerweile hopsen wir von Stein zu Stein Nahe des Flussbetts. Hengifoss sehen wir bereits, aber keine Chance, das Wasser ist zu hoch. Wir bauen das Stativ auf und fotografieren Hengifoss aus sicherer Entfernung. Zeit umzukehren und zu unserem Cottage in Egilsstadir zu fahren.

    Polarlichter oder nicht

    Die Nacht war kurz, wir haben den Wecker auf 04:00 Uhr gestellt um Polarlichter zu fotografieren. Das Irre daran ist, wir haben sie live gar nicht gesehen, denn es war eine sternenklare, helle Vollmondnacht! Aber als ich mir die Fotos auf dem Display anschaue entdecke ich einen grünen Schimmer im Bild. Schnell lade ich noch die Fotos auf den PC um Gewissheit zu haben und tatsächlich – ein Polarlicht! Zwar schwach wegen der Vollmondnacht, aber es ist zu sehen!

    6. Dettifoss

    Unser Roadtrip in Island führt uns mal wieder in eine andere Welt – wir tauchen in eine Mondlandschaft ein. Karg in verschiedensten Brauntönen erscheint die Umgebung und dennoch fesselt der Anblick. Erinnert mich irgendwie an Death Valley – nur in kalt. Wir wollen zum Dettifoss, zwei verschiedene Strecken führen dorthin. Ich weiß nicht wieso, aber wir entscheiden uns für die Schotterpiste, eine gefühlt verdammt lange Schotterpiste. In unserem kleinen Mietwagen bewegen wir uns im Schneckentempo fort. Wir fahren höchstens noch 20 km/h, werden ordentlich durchgerüttelt und ich zweifle ob, dieser Weg zum Wasserfall Dettifoss führen wird. Es ist außer dieser Schotterpiste mit teilweise 40 cm hohen Wasserlachen einfach Null Komma Null zu sehen, bis endlich ein Parkplatz auftaucht.

    Die Geräuschkulisse, eines der wasserreichsten Wasserfälle Europas, ist bereits aus der Entfernung unüberhörbar. Ich ziehe über meine Winterjacke die Regenjacke, denn die Gischt der riesigen Wassermassen erreicht uns bereits auf dem Weg zum Dettifoss. Die Naturgewalt dieses Wasserfalls ist nicht in Worte zu fassen. Mir wird klar, welche Energie diese unglaublichen Wassermassen erzeugen. Und das Beste ist, die Sonne lacht und über der Schlucht bahnt sich ein Doppelregenbogen den Weg. Was für ein Moment!

    7. Mývatn / unterwegs zwischen Mondlandschaft, Vulkanen und heißen Quellen

    Kratersee Viti

    Die Gipfel der Hügel sind schneebedeckt, dazwischen dampft es ordentlich. Wir sind angekommen im Hochtemperatur-Gebiet Myvatn. Nach einem kurzen Aussichtsstopp, gehen wir zum Rand des Kratersees Viti. Der Wind bläst uns fast wieder rückwärts runter und der Anblick auf den türkisen See ebenfalls. Die Farbe macht jedem Pool Konkurrenz! Ich glaube ich habe noch nie so ein unnatürliches, geiles Türkis gesehen!

    Hochtemperaturgebiet Hverir

    Es stinkt, es dampft, es brodelt. Ein Fumarol bläst uns seine Gasschwaden arrogant ins Gesicht, riesige grau-blaue Schlammtöpfe blubbern vor sich hin. Auch die zischende Geräuschkulisse um uns herum ist der absolute Wahnsinn. Es riecht ordentlich nach faulen Eiern und trotzdem zieht mich der stinkende Qualm aus der Erde magnetisch an. Das Hochtemperaturgebiet solltest du dir auch bei empfindlicher Nase nicht entgehen lassen.

    Grjotaga

    Nicht gerade vertrauenerweckend ist die Felsspalte vor der wir stehen. „Da unten ist diese Höhle mit dem 40 Grad heißem Wasser“, erkläre ich. Baden ist in dem unterirdischen Hotpot übrigens verboten, ich wäre aber auch nie freiwillig auf die Idee gekommen mich dort rein zu trauen.

    Lavafeld Dimmoburgir

    Seltsam anmutende Lavaformationen ragen zwischen dem Weg empor. Dimmoburgir, die Überreste eines Lavasees, regen die Fantasie an. Laut isländischer Legenden leben hier Elfen und Trolle, wäre ich noch ein Kind würde ich das sofort glauben. Es gibt verschiedene ausgeschilderte Wanderwege, wir entscheiden uns für eine kleine Runde.

    Vulkankrater Hverfjall

    Die kleinen Steine peitschen uns ins Gesicht, der Wind erschwert den steilen etwa 15-minütigen Aufgang zum Kraterrand erheblich. Die Kamera fällt mir auch noch auf den Boden, kleiner Schockmoment, denn  der Tuffring ist 160 Meter hoch. Zum Umrunden nehmen wir uns keine Zeit mehr, wir genießen nur den fantastischen Blick auf den gegenüberliegenden Myvatn-See und in die Tiefe des Kraters.

    Die unglaublichen Eindrücke lassen wir bei einem Bier in den Myvatn-Nature-Baths noch einmal Revue passieren.

    8. Akureyri

    Die Nacht verbringen wir im Zentrum des Nordens in Akureyri. Von Weitem denkt man, dass die Stadt weit mehr als 18000 Einwohner zählt, denn Akureyri strahlt uns mit einem gigantischen Lichtermeer an.

    Unsere Unterkunft ist das Akureyri Backpackers, wir haben dort ein Doppelzimmer mit Gemeinschaftsbad gebucht. Das Beste neben der wirklich originellen Einrichtung und Deko ist aber, dass das Hostel zugleich eine Kneipe ist. Wir lassen den Abend bei einem gemütlichen Bier in Quizrunde mit ein paar Franzosen ausklingen.

    9. Siglufjörður

    Der Morgen beginnt mit einem Regenbogen, wir fahren durch die malerische Landschaft Richtung Dalvik. Die Gegend ist traumhaft, wir legen immer wieder Fotostopps ein. Saftiges Grün mischt sich mit roten Herbstfarben und steilen Klippen. Das tiefblaue Meer glitzert in der Sonne und der Regenbogen spannt sich über die schneebedeckten Berge. Uns begegnet kein Auto, kein Mensch, kein Tier.

    Die Reise führt uns weiter durch einige schmale Tunnel, bis zum Kleinstädtchen Siglufjörður. Malerisch betten sich die bunten Häuser in die umliegende Berg-und Fjordkulisse ein. Ein richtiger Bilderbuchort, der uns zu einem Spaziergang einlädt. Das bunte Herring-Era-Museum hat  leider nicht geöffnet, schade, wir hätten gern mehr über die Geschichte dieser Gegend und der „Weltstadt des Heringfangs“ erfahren. Also schlendern wir einfach durch den Ort und entdecken ein uraltes, großes Holzfischerboot und bewundern die farbenfrohen Fassaden. Auch ein geöffnetes Café finden wir leider nicht, die Straßen sind leer. Wie so oft in den letzten Tagen sind wir mal wieder die einzigen, die hier unterwegs sind.

    10. Halbinsel Vatnsnes

    Seehunde soll es auf der Halbinsel Vatnsness geben, leider entdecken wir keine. Dafür erreichen wir einen Aussichtspunkt mit Blick auf den Basaltfelsen Hvitserkur. Mitten im spiegelglatten Meer steht er einfach so da, wie nicht abgeholt. „Soll übersetzt weißes Nachthemd heißen“, kläre ich Alex auf. Warum ausgerechnet dieser Name, können wir allerdings nicht ganz nachvollziehen. Auch die buckelige Kuh erkennen wir nicht in dem Felsen. Anscheinend sind wir fantasielos? Der Strand ist leer, keine Seehunde, also fahren wir noch ein Stück weiter bis Illugastaðir. Bis zur Küste laufen wir über einen Trampelpfad mit ziemlich viel Schafskot. Die Schafe selbst schauen uns wie immer total entgeistert an. Manche watten ein Stück durch’s Meer, bis zu einer kleinen Insel. „Sowas gibt’s auch nur hier“, lache ich. “Schafe im Meer“!

    Der Weg führt uns zu einer kleinen Hütte, ein großes Buch mit Kugelschreiber liegt darin, man darf sich hier verewigen. Daneben ein Fernrohr, damit man die Seehunde auch nicht verpasst. Wir warten, die Minuten vergehen, plötzlich entdecken wir einen einzigen Seehund. Er ist mit seiner grauen Farbe im grauen Meer allerdings ziemlich gut getarnt. Wirklich Lust hat er aber nicht auf uns, er taucht direkt wieder ab und verschwindet.

    11. Reyjkavik-Tour

    Nur ca. 120.000 Einwohner zählt die kleine Metropole. Aber hip wie New York! Streetart wohin das Auge reicht, es befindet sich wirklich an fast jeder Häuserfassade ein cooles Motiv. Und anders, ganz anders als der Rest in Europa. Keine langweilige, schon-zum-1000-Mal gesehene Einheitsfußgängerzone mit H&M, Zara, McDonalds und Co. Nein, es ist individuell und kreativ. Nahezu jedes Ladengeschäft ist ein Unikat. Stylische Restaurants, Cafes, Kneipen, Klamotten-, Bücher-, Deko-, und Schuhläden. Ich könnte Tage lang hier stöbern, schon allein wegen den Secondhand-Shops. Leider ist Island verdammt teuer und ich kaufe mir nur ein Teil, einen richtigen Isländerpulli.

    Neben der Kirche Hallgrimskirkja, welche mich an eine zugespitzte Pyramide erinnert, durfte auch die Konzerthalle Harpa nicht bei unserem Besuch fehlen. Wir schauen uns das Spektakel bei Dunkelheit an. Ein Wechselspiel von Farbe und Licht! Das Bauwerk ist preisgekrönt, das größte Konzerthaus mit 1800 Plätzen in ganz Skandinavien.

    Ein einziges Mal wollen auch wir in Island abends ausgehen. Es sind einfach unvorstellbar hohe Preise im Gegensatz zu Deutschland. Wir entscheiden uns für ein italienisches Restaurant und bestellen einen Italien-Burger mit Pommes für umgerechnet 18 Euro. Auch die Bar, in der wir anschließend landen, ist alles andere als ein „Schnäpper“, ein 0,4 l Bier mal eben 11 Euro. Das zweite Bier trinken wir in unserem Apartment, der Duty-Free Einkauf bei der Ankunft war eine goldrichtige Entscheidung!

    Blue Lagoon

    Das Ticket für die Blue Lagoon buchen wir einen Tag im Voraus und kostet ab 80 Euro. Für uns ist es eine sinnvolle Investition!  Es ist weltweit einzigartig, also wo macht man so etwas ein zweites Mal? Bei unserer Ankunft gibt es ein Problem mit den Duschen und ohne vorher zu Duschen geht in Island niemand ins Wasser. Aber die wartenden Menschenmengen werden bestens versorgt mit Tee, Kaffee, Keksen und unglaublich leckeren Zimtschnecken. Die Stimmung ist total gut, weil das Personal auch mega-locker ist. Der Vorteil ist, ich kann Fotos ohne die ganzen Menschen im Wasser machen.

    Bevor man ins Wasser geht, sollte man seinen Schmuck ablegen und am besten den Conditioner in den Haaren lassen. Die Mineralien im Wasser sind gut für die Haut, die Haare können dadurch jedoch sehr spröde werden. Ein Bad in der schlumpfblauen, milchigen 40°Grad warmen Lagune aus Vulkangestein ist Entspannung pur. Wir legen uns eine der Gratis-Gesichtsmasken aus dem Spender auf und holen uns ein Getränk und genießen einfach die Zeit. Bis zum Hals liegen wir im warmen Wasser, über uns grauer Himmel und Nebel. Ja, es stimmt, je schlechter das Wetter, desto besser das Bad!

    Island Rundreise – Halbinsel Reykjanes

    Wir fahren durch die Vulkanlandschaft, bizarr sieht es aus mit dem Moos überzogen. Den ersten Stopp legen wir beim Bergsee Kleifarvatn ein. Mysteriös und anmutend schön wirkt er auf uns, kaum vorstellbar, dass es hier auch zu Erdbeben kommen kann. Erst Recht die Vorstellung, dass sich im Jahr 2000 aufgrund der tektonischen Aktivitäten eine Spalte geöffnet haben soll, durch welches Wasser versickert ist. 1 cm Wasser pro Tag soll der Pegel gesunken sein. Wie lebensfeindlich es dennoch ist, kann man erahnen, wenn man sich einfach umschaut. Kein Mensch, kein Tier, kein Haus.

    Wir fahren ein Stück weiter nach Krysuvik-Seltun, das Solfatarenfeld empfängt uns mit Gestank und blubbernden Geräuschen. Auf Holzpfaden spazieren wir zwischen den Schlammquellen herum. Hier ist 1999 ein mit Mineralien verstopftes Bohrloch explodiert. Als Relikt erinnert ein 30 m breiter Krater. Ganz in der Nähe befindet sich Gunnuhver, eine weitere Urgewalt der Natur. Eine riesige Gasschwade nebelt Gunnuhver uns entgegen.

    Die Runde führt weiter zum Leuchtturm Reykjanesviti, daneben ist ein Hof, der von Hunden bewacht wird, also beschließen wir weiter zur Küste runter zu fahren. Das Meer ist an diesem Tag erstaunlich helltürkis, die Wellen aber preschen an die steilen Felsen. Eine Statue steht als Symbol für den Riesenalkvogel. Die Vögel dienten den Menschen als Nahrung und sind leider ausgerottet worden.

    Bevor wir wieder nach Reykjavik fahren, halten wir noch an der Brücke zwischen den Kontinenten. Nette Idee, aber irgendwie auch unspektakulär. Mal eben zu Fuß von Europa nach Amerika. Ja, wenn das so einfach wär!

    Nationalpark Thingvellir

    Wir haben noch Zeit, es ist erst 14 Uhr. Unser Flug nach Deutschland geht erst um Mitternacht. Also fahren wir ein zweites Mal zum Nationalpark Thingvellir, welchen wir wegen dem Starkregen und extremen Wind am ersten Tag ausfallen haben lassen. Eigentlich bekannt ist der Nationalpark dafür, dass sich hier das Aufeinandertreffen der eurasischen und amerikanischen Kontinentalplatte bemerkbar macht. Man kann sogar in einer mit Wasser gefüllten Spalte tauchen. Wir wollen uns heute aber einfach nur noch treiben lassen, und so treffen wir auf den letzten Kilometern unserer Islandreise auf eine bezaubernde Herbstlandschaft. Schon fast kitschig wirkt die Szenerie. Regenbogen über den roten Sträuchern, friedliche Islandpferde vor einer schneebedeckten Bergkulisse.

    Einen letzten Wasserfall in Island wollen wir noch mitnehmen, den Öxararfoss, nur einen kurzer Fußmarsch vom Parkplatz entfernt.

    12. Polarlichter zum Abschied

    What’s on, heißt die Touristen-Info in Reykjavik. „Gibt es heute Nacht in der Nähe vom Flughafen Polarlichter zu sehen?“ frage ich auf Englisch den sympathischen jungen Mann an der Info. Er lächelt und tippt etwas in seine Tastatur, dann schiebt er den Bildschirm zu uns rüber. „Yes, maybe exactly here“. Er deutet auf ein kleines, nicht von Wolken überzogenes Fleckchen auf der Landkarte. Es ist in der Nähe der Brücke zwischen den Kontinenten. Wir bedanken und verabschieden uns.

    Es ist endlich dunkel, wir fahren ins Nichts, in einer Bucht in der Nähe der Brücke zwischen den Kontinenten. Motor abstellen, Stativ aufbauen und wieder ins Auto und warten. Langes Warten und wir starren in die Dunkelheit, in die absolute Dunkelheit. Keine Straßenlaternen, keine Lichter von Häusern oder gar Reklameschildern, kein anderes Auto mit Licht. Nichts. Nur wir. Und stockdunkel. Sehr edgy!

    „Hmm, glaub da kommt nix“, sprudelt es aus mir heraus. „Jetzt warte doch erstmal ab, es ist ja gerade erst dunkel geworden“, bekomme ich als nicht zufrieden stellende Antwort. „Da ist irgendwas“! „Nein das ist gar nichts“! Langsam fangen wir an Gespenster zu sehen. Ich meine, wie soll man auch wissen wie ein Polarlicht aussieht, wenn man noch nie eines live gesehen hat? Die Fotos auf Instagram sind in der Regel ordentlich bearbeitet und ich habe schon mehrmals gelesen, dass Polarlichter auch nur ganz schwach sein können. Das haben wir ja auch in der Nacht in Egilsstadir am eigenen Leib erfahren.

    Wir beschließen direkt zur Brücke zwischen den Kontinenten zu fahren. Dasselbe Spiel von vorne, Stativ und Kamera aufbauen und warten. Mir ist ist kalt und ich kapituliere, also setze ich mich wieder in den Wagen. Doch plötzlich taucht ein grün, wabernder Schweif am Himmel auf. Wir brüllen beide los: „Wahhhh geil, hast gesehen?“ Zufrieden machen wir uns auf den Weg Richtung Flughafen. Während der Fahrt haben wir dann das Riesenglück noch mehr Polarlichter zu sehen. Na also, geht doch! Als wir unseren Mietwagen abgeben, fängt es an zu schneien. Am Ende unserer Island Rundreise hat uns die Insel nun wirklich all seine Gesichter gezeigt!

    Island Fakten

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    Währung: Isländische Krone

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    Klima: Ozeanisch kühles Klima, rechne im Sommer maximal mit 15° Grad, Winter maximal 5°. Glaub mir, das miese Wetter wird dir ziemlich schnell egal sein.

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    Planung: für eine Woche Aufenthalt würde ich empfehlen vor Anreise zu buchen. Meiner Meinung reichen 3-5 Monate vorher aus. Unterkünfte findest du bei Booking.com oder Airbnb. Mietwagenvergleich z.B. bei Check 24

    2 Kommentare

    1. Susi

      Ich will nach Island…..wow du Schatziii sooo eine tolle Doku…Dankeschön 💚❤💚

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      • Christiane

        Haha, danke du Liebe für dein Feedback:-) Island ist ein großartiges Reiseziel – jederzeit wieder!!!!

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