Das Stubaital liegt mitten im Herzen von Tirol in Österreich, nur rund 20 Minuten südlich von Innsbruck, und zählt zu den vielseitigsten Alpentälern Österreichs. Eingebettet zwischen den Stubaier Alpen bietet es dir im Winter ideale Bedingungen zum Skifahren und Winterwandern. Einer der schönsten Ausgangspunkte für Wintersport ist das Dorf Mieders, das am Eingang des Tals liegt und mit Aussichten auf die markanten Gipfel der Serles punktet.
Mit den Serlesbahnen Mieders kommst du komfortabel und einfach vom Ortszentrum hinauf zur Bergstation auf rund 1.600 Metern. Sie dienen im Winter nicht nur Skifahrern, sondern auch Winterwanderern als Einstieg in die alpine Bergwelt. Von dort beginnt die einfache und zugleich eindrucksvolle Schneeschuhwanderung nach Maria Waldrast, welche ein sagenhaftes Naturerlebnis mit Bewegung vereint.

Warum du diese Schneeschuhtour im Stubaital lieben wirst
Die Route von der Bergstation der Serlesbahnen nach Maria Waldrast ist eine der schönsten Winterwanderungen im Stubaital. Sie kombiniert gut angelegte Winterwege mit unberührten Schneefeldern, dichten Wäldern und offenen Almflächen. Gleichzeitig bleibt die Tour technisch überschaubar und eignet sich auch für dich, wenn du zu den ambitionierten Einsteigern zählst, die vielleicht sogar ihre erste Schneeschuhtour planen.

Im Vergleich zum Skifahren, brauchst du bei einer Schneeschuhtour keine besonderen Vorkenntnisse. Schneeschuhe, Stöcke und eine gute Kondition reichen in der Regel aus, um in die Winter-Berglandschaft einzutauchen. Bitte behalte dennoch immer die Wetterlage im Blick und bleib auf den markierten Winterwanderwegen.
Tourbeschreibung: Mit den Serlesbahnen zum Startpunkt und weiter Richtung Maria Waldrast
Auffahrt mit den Serlesbahnen
Der Tag beginnt entspannt mit der Auffahrt mit den Serlesbahnen. Schon während der Fahrt eröffnen sich eindrucksvolle Blicke ins Stubaital und auf die umliegenden Gipfel. An der Bergstation angekommen, vergesse ich den Trubel des Alltags und folge den markierten Winterwanderwegen in Richtung Maria Waldrast.

Schneeschuhtour Stubaital: Zwischen Alpen und endlosen Wäldern
Der Weg führt zunächst vorbei am Panoramarestaurant Koppeneck und weiter durch verschneite Wälder und gleichzeitig unvergesslich spektakuläre Aussichten über die Berge. Die Schneeschuhe sorgen dafür, dass ich gleichmäßig vorankomme, und außer dem Knirschen des Schnees und meinem eigenen Atem ist weit und breit nichts zu hören. Die Luft ist klar und rein, während der graue Himmel allmählich der Sonne weicht. Immer wieder öffnen sich kleine, fast romantisch anmutende Waldlichtungen, die den Blick auf die umliegende Tiroler Alpenwelt freigeben, und ich brauche deutlich länger für die Schneeschuhtour als geplant.

Etappe nach Maria Waldrast: Winterwandern im Stubaital Tirol
Der finale Abschnitt führt über offene Hänge hinauf nach Maria Waldrast auf 1.634 Metern Höhe. Der Wind bläst mir die Kälte gnadenlos ins Gesicht, doch die Aussicht und der Anblick der Berge in der Sonne entschädigen für jede Anstrengung.

Maria Waldrast ist einer der höchstgelegenen Wallfahrtsorte Europas und strahlt vor allem im Winter eine besondere Atmosphäre aus. Eingebettet zwischen weiß verschneiten Bergen, wirkt das Wallfahrtskloster besonders idyllisch. Unabhängig von deiner religiösen Motivation, bietet dir der Andachtsraum der St. Peregrin Kapelle einen Ort zum Kraft tanken.


Zur Stärkung kehre ich im Klostergasthof Maria Waldrast ein und wärme mich mit einer Tiroler Kürbissuppe auf, bevor ich mich auf den Rückweg ins Tal begebe.


Beste Zeit für die Schneeschuhtour nach Maria Waldrast
Die beste Zeit für die Winterwanderung im Stubaital nach Maria Waldrast liegt zwischen Dezember und März, abhängig von Schneelage und Temperaturen. Sonnige Hochdrucktage sind perfekt, um die Landschaft in ihrer ganzen Pracht zu bestaunen. Wenig Schnee ist mittlerweile auch in Österreich keine Seltenheit. Während unseres Aufenthalts hatte es gerade frisch geschneit, einen Tag davor waren die Wege jedoch blank und ich hätte auf Grödel umsteigen müssen.

Fazit: Winterwandern im Stubaital in Tirol
Die Schneeschuhwanderung von den Serlesbahnen bei Mieders nach Maria Waldrast kombiniert alles, was einen gelungenen Wintertag in Tirol ausmacht. Sehr gute Infrastruktur, beeindruckende Natur, sportliche Bewegung und atemberaubende Bergblicke. Wenn du das Stubaital abseits der Skipisten erleben möchtest, ist die Winterwanderung nach Maria Waldrast eine ideale Tour.

Auch wenn die Schneeschuhwanderung moderat ist, solltest du dich vorbereiten:
- Schneeschuhe oder Grödel, je nach Schneehöhe und Eis
- Wanderstöcke mit Schneetellern für mehr Stabilität
- Wetterfeste und atmungsaktive Winterbekleidung im Zwiebelprinzip
- GPS, auch bei guter Beschilderung
- Wasser und ggf. eine kleine Brotzeit
Informationen zur Schneeschuhtour Maria Waldrast:
- Lange gesamt: ca. 2,7 km, kein Rundweg
- Dauer: ca. 1,5 Stunden ohne Pausen (Hin- und Rückweg)
- Start & Ziel: Bergstation Serlesbahnen / Klostergasthof Maria Waldrast
- Parkplatz: Talstation Serlesbahnen
- Einkehrmöglichkeiten: Panoramarestaurant Koppeneck (1.605 m) und Klostergasthof Maria Waldrast (1.638 m)

Hoteltipp im Stubaital Tirol: Hotel Forster’s Naturresort
Nach einer Skitour oder einer Winterwanderung im Stubaital gibt es kaum einen besseren Ort zum Ankommen und Abschalten als das Hotel Forster’s Naturresort in Neustift. Eingebettet in die alpine Landschaft verbindet das familiengeführte Vier-Sterne-Superior-Hotel Wohlfühlkonzepte mit Tiroler Naturverbundenheit und schafft damit einen idealen Rahmen für Erholung nach aktiven Tagen im Schnee.


Herzstück des Hauses ist der großzügige und größtenteils neu gestaltete Wellnessbereich, der dich dazu einlädt, die Anstrengung des Tages hinter sich zu lassen. Besonders wohltuend ist der beheizte Innen- und Außenpool, welcher auch im Winter ein entspanntes Schwimmen mit Blick auf die verschneite Bergwelt ermöglicht. Ergänzt wird das Angebot durch ästhetisch gestaltete Ruhezonen, in denen natürliche Materialien für nachhaltige Entspannung sorgen. Ein weiteres Highlight ist der exklusive Adults-Only-Bereich auf der Dachterrasse. Hier relaxt du sogar in der Sauna oder im Infinity-Pool mit Panoramablick.






Kulinarisch setzt das Hotel Forster klar auf Regionalität. Die Küche folgt konsequent außerdem einer saisonalen Linie und interpretiert alpine Klassiker modern und leicht. Hochwertige Produkte aus dem Umkreis von 50 Kilometern, lassen deine gebuchte Dreiviertelpension morgens, mittags und abends zu einem Genussmoment werden.

Das Alleinstellungsmerkmal ist der hauseigene Kräuterhof, welcher die Philosophie des Hotels noch einmal widerspiegelt. In Tirol wachsen zahlreiche alpine Kräuter und Wildpflanzen, die nicht nur in der Küche Verwendung finden, sondern auch bei Führungen und Workshops erlebbar werden. Was mir besonders gut gefallen hat? Als Hotelgast bekommst du ein „Jute-Sackerl“, das du mit der beruhigenden Zirbe als Mitbringsel für zu Hause selbst hobeln und befüllen darfst.


Hier kannst du das Hotel buchen: www.hotel-forster.at

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