Überall zeigt sich Madeiras wilde Landschaft. Die hohen Bergketten strecken sich dramatisch in den Himmel, ihre Spitzen oft im dichten Wolkenmeer versteckt. Tief darunter trifft der mächtige Atlantik auf die schroffen Felsen. Trotz dieser ungestümen Natur erscheint die Insel von oben wie ein üppiges, grünes Refugium – eine exotische Mischung aus Hawaii und Island. Wenn du eine Woche auf der portugiesischen Insel Madeira verbringst, öffnet sich dir eine Welt voller Farben, Schönheit und Naturwunder.
In meiner Madeira Reise Route für 7 Tage zeige ich dir, wie du das Beste aus deinem Trip auf der Insel herausholst – inklusive Geheimtipps und einem fantastischen Luxus-Hotel-Tipp für den ruhigen und sonnenverwöhnten Osten der Insel.


Inhaltsverzeichnis:
- Tag 1 – Hotel Hyatt bei Caniçal, Lavastrand Praia da Prainha & Ponta de São Lourenço
- Tag 2 – Nordküste: Seixal, Ribeira da Janela & Santana
- Tag 3 – Westküste: Geheimtipp Miradouro Garganta Funda, Achadas da Cruz & Porto Moniz
- Tag 4 – Über oder mitten in den Wolken: Pico do Arieiro bis Pico Ruivo
- Tag 5 – Levada Wanderung Caldeirão Verde
- Tag 6 – Fanal & Silvester in Funchal: Feenwald & Rekord-Feuerwerk
- Tag 7 – Cabo Girão & Funchal
Tag 1 – Hotel Hyatt bei Caniçal, Lavastrand Praia da Prainha & Ponta de São Lourenço &: Freiheit pur
Bei der Landung am Flughafen Santa Cruz atme ich die milde Dezemberluft ein. Die meisten Touristen zieht es zunächst nach Funchal. Es ist jedoch nicht mein erstes Mal auf der Insel, zuletzt war ich im Sommer auf Madeira. Nun verbringe ich den berühmten Jahreswechsel auf der Blumeninsel – Funchal ist bekannt für eines der größten Feuerwerke der Welt. Mein Hotel befindet sich abgelegen im Osten, bewusst gewählt, denn ich möchte vor allem entspannen. Die Fahrt dorthin ist wie eine Einstimmung auf die kommenden Tage: Rote, karge Felsen mischen sich mit der üppig grünen Natur und treffen auf das endlose Blau des Atlantiks.


5-Sterne-Hotel Dreams Madeira Resort & Spa – Member of Hyatt
Ich checke im Hyatt Dreams Madeira Resort & Spa ein, das erst im Oktober 2024 seine Pforten eröffnet hat. Neues Resort, neue Vision – das frisch renovierte Hyatt Dreams Madeira Resort & Spa präsentiert sich nicht als klassische Hotelanlage, sondern als kleines, eigenständiges Dorf am Ozean. Hier verschmelzen moderne Leichtigkeit und traditionell portugiesischer Charakter zu einer ästhetischen Wohlfühlwelt für Weltenbummler. Zwischen einem Naturpool aus Lavagestein und vier weiteren Pools, Spa, Fitnessstudio und gleich sieben hervorragenden Restaurants verbringe ich meinen Jahreswechsel an einem Ort, an dem ich eigentlich auch für immer bleiben könnte.
Mein Rückzugsort: ein großzügiges, stilvoll eingerichtetes Zimmer, umgeben von Palmen, in dem ich am Abend dem Meeresrauschen vom Balkon aus lauschen kann. Das Resort lebt den Spirit eines globalen Zuhauses – es ist entspannt, weltoffen, inspirierend – ein moderner Treffpunkt für Menschen, die die Welt gesehen haben und trotzdem gern noch ein paar neue Perspektiven entdecken möchten.




Falls du das Hotel buchen möchtest: Dreams Madeira Resort & Spa



Schwarzer Sandstrand Praia da Prainha Madeira
Gegen Nachmittag fahre ich zur Praia da Prainha, einem idyllischen schwarzen Sandstrand, und genieße abends im nahegelegenen Ort Caniçal frischen Fisch zum Sonnenuntergang. Ein Auftakt, der sofort Lust auf mehr macht. Vor allem die Praia da Prainha wird zu meinem Lieblingsort am Morgen, wenn mir die Bucht allein gehört.


Ponta de São Lourenço Madeira
Die Wanderung zur Ponta de São Lourenço ist obligatorisch auf Madeira. Im Sommer wirkt sie fast wüstenähnlich, im Winter hingegen läufst du hier über eine herrlich grüne Halbinsel. Die Tour beginnt nur wenige Minuten vom Dreams Madeira Resort & Spa entfernt. Die Wege führen über schmale Pfade, entlang steiler Klippen, zu bombastischen Aussichten, und bei jedem Schritt hörst du das Rauschen der Wellen neben dir. In Ponta de São Lourenço fühle ich mich immer winzig klein und gleichzeitig unglaublich lebendig.

Meinen Blogartikel zur kompletten Wanderung findest du hier:

Tag 2 – Nordküste Madeira Reise Route: Seixal, Ribeira da Janela & Santana
Die Nordküste zeigt ihre raue Schönheit, es ist windig und Nieselregen tapeziert die Windschutzscheibe meines Autos. Seixal Beach empfängt mich mit puderfeinem, schwarzem Sand, hellblauem Meer und jede Menge anderer Touristen. Ich muss es an dieser Stelle nicht schönreden – Seixal ist ein Insta-Hotspot. Interessanterweise, denn eigentlich ist nur der Blick hinaus zur Küste unverbaut. Ich laufe noch kurz um den Naturpool nebenan, fotografiere den Wasserfall und fahre weiter zum nächsten Strand-Highlight.




Praia da Ribeira da Janela
Der Strand Praia da Ribeira da Janela ist mit riesigen, glatten Steinen bedeckt, die vom Atlantik poliert wurden, und raue, fast schwarze Felsen ragen wie mahnvolle Wächter aus dem Wasser. Ich spüre die Kraft des Meeres, die mit jeder Welle gegen die Felsen schlägt. Vorsichtig balanciere ich auf den Steinen, um einen Platz zum Aufbau des Stativs zu suchen. Das Naturschauspiel beeindruckt mich so sehr, dass ich einfach die Zeit vergesse.




Santana Madeira
In Santana spaziere ich zwischen den berühmten Núcleo de Casas Típicas mit ihren Strohdächern. Die dreieckigen, strohgedeckten Häuser gelten als Symbol der Gemeinde an der Nordküste Madeiras. Sie sind durch ihren einzigartigen Baustil landesweit und international bekannt geworden.
Die traditionellen Häuser spiegeln die Abgeschiedenheit der Region wider, die lange nur schwer auf Land- oder Seeweg zu erreichen war. Santana wurde 2011 von der UNESCO als Biosphärenreservat ausgezeichnet. Dieses besondere Kulturerbe ist für die rund 8.800 Einwohner heute ein wertvoller Schatz. Diese Häuser boten den Bewohnern eine hervorragende Isolierung im Sommer und Winter. Meist wurde das Erdgeschoss als Wohnung und die obere Etage als Lagerraum genutzt.


Miradouro do Guindaste
Der Miradouro do Guindaste befindet sich an einem der Hänge am Auslauf des Ribeira do Faial im Gebiet von Santana und eröffnet einen spektakulären Blick auf die dramatische Küstenlinie der Nordküste Madeiras. Auch ein kleiner Skywalk gibt den Blick auf das raffe Meer frei.



Ponta da Ribeira d’Ametade
Zum Abschluss des Tages besuche ich die Brücke Ponta da Ribeira d’Ametade Die Brücke verband einst die Ufer der Gemeinde Faial. Mit ihren anmutigen Bögen und der schwindelerregenden Aussicht auf die Schlucht, lockt sie vor allem Fotografen an.

Ganz in der Nähe von Ribeira d’Ametade befindet sich auch der populäre Aussichtspunkt Vereda dos Balcões. Dort fressen dir Vögel tatsächlich aus der Hand – wegen des dicken Nebels spare ich mir den Wanderweg und fahre zurück ins Hotel zum Entspannen.
Tag 3 – Westküste: Geheimtipp Miradouro Garganta Funda, Achadas da Cruz & Porto Moniz
Abseits der Touristenströme – meinen dritten Tag auf Madeira beginne ich mit einem Besuch beim Wasserfall Garganta Funda und dem dazugehörigen Aussichtspunkt Miradouro Garganta Funda. Mit einer Fallhöhe von 140 Metern zählt Garganta Funda sogar zu den höchsten Wasserfällen Madeiras.

Der Wasserfall Garganta Funda stürzt aus einem zerklüfteten Berghang in die Tiefe, und wirkt deswegen viel kleiner, als er tatsächlich ist. Umgeben ist die Kulisse von sattgrünen Hängen. Ich höre das Rauschen des Wassers, während mein Blick über den schier endlosen Atlantischen Ozean gleitet. In der Ferne thront der historische Leuchtturm Ponta do Pargo auf einer 290 Meter hohen Klippe – es ist so malerisch und dennoch bin ich die einzige Besucherin während der Hauptreisezeit.


Achadas da Cruz
Mein Blick schweift in die Tiefe des Atlantiks. Vor neun Jahren bin ich in Achadas da Cruz mit einer der steilsten Seilbahnen Europas in das abgelegene Küstental hinuntergefahren. Damals war hier weniger los. Ich sehe die Schlange bei der Seilbahn und bin dieses Mal einfach zufrieden mit dem atemberaubenden Blick ins Tal.

Porto Moniz
Porto Moniz ist ein Paradies aus Lavapools – allerdings solltest du auch mit Wind und etwas kühleren Temperaturen des Atlantiks vertraut sein. Das Wasser peitscht hier gegen die vulkanischen Felsen, während die Wolken sich über dem Himmel nahezu schwarz färben. Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen – Baden ist in den Lavapools von Porto Moniz nichts für Warmduscher – egal ob Sommer oder Winter.


Tag 4 – Über oder mitten in den Wolken: Pico do Arieiro bis Pico Ruivo
Heute geht es früh um 6:00 Uhr morgens los und hoch hinaus. Soweit der Plan! Bereits seit Tagen verfolge ich die Webcams des Gebirges Pico do Arieiro. Während im Osten und Süden Madeiras auch im Winter „Bikini-Wetter“ herrscht, schüttet es in den Bergen wie aus Kübeln.
Vom Pico do Arieiro möchte ich die Wanderung zum Pico Ruivo, dem höchsten Punkt Madeiras starten. Doch der „Instagram-Sonnenaufgang“, welcher die Gipfel in goldenes Licht taucht, bleibt mir verwehrt. Als ich aus dem Auto aussteige, klatscht mir stattdessen der kalte Dezember-Regen im Dunkeln wie ein nasses Handtuch ins Gesicht, der Wind verwirbelt meine Haare und so befolge ich den Rat der Einheimischen. Schweren Herzens cancele ich meine Bergtour zum Sonnenaufgang und fahre zurück in den Osten der Insel.
Kleines Trostpflaster: Auf dem Rückweg komme ich in den Genuss eines märchenhaften Sonnenaufgangs in den Wäldern Madeiras.


Tag 5 – Madeira Reise Route: Levadas Wanderung Caldeirão Verde
Was wäre ein Madeira Urlaub ohne Levada-Wanderung? Die Rundwanderung von Queimadas zum grünen Kessel Caldeirão Verde startet nahe Santana auf rund 900 m Höhe und gehört zu den beeindruckendsten Levada-Touren Madeiras. Tiefe Schluchten geformt von Wasser, sowie die üppige Vegetation wirken fast wie ein tropischer Dschungel.

Die Wanderung ist anspruchsvoll, doch das bezieht sich eher auf die Länge und einige dunkle Abschnitte durch die Levada-Tunnel (Taschenlampe nicht vergessen!). Sie beginnt am idyllischen Picknickplatz und führt durch einen mystischen Wald. Im Sommer erwarten dich hier außerdem prachtvolle Hortensien und Blütenteppiche entlang der feuchten Wände. Bäche und die kleinen Wasserfälle lassen die Strecke zu einem wahren Naturerlebnis werden.
Meinen Blogartikel zur kompletten Wanderung findest du hier:

Wander-Alternative: Die Levada das 25 Fontes startet an der Landstraße ER 105 in Rabaçal und zählt sowohl bei Einheimischen als auch bei Reisenden zu den beliebtesten Wanderungen Madeiras. Mit einer geschätzten Gehzeit von etwa drei Stunden ist sie perfekt für dich, wenn du dich von der üppigen Natur auf Madeira überzeugen willst.

Christo Rei Statue
Zum Sonnenuntergang mache ich mich auf den Weg zur Christo Rei Statue. Die Christus-König-Statue von Garajau thront an einem der schönsten Plätze Madeiras und zählt zu den markantesten Wahrzeichen an der Ostküste. Sie ist ein absolutes Highlight, das vor allem durch die außergewöhnliche Landschaftskulisse nachhaltig beeindruckt. Der Ort bietet sich nicht für einen gelungenen Tagesabschluss an, sondern auch für einen Strandtag am Fuße der Christo Rei.






Tag 6 – Fanal & Silvester in Funchal: Märchenhafer Feenwald & Rekord-Feuerwerk
Den letzten Tag des Jahres verbringe ich vormittags in Fanal. Der „Feenwald“ ist vor allem bei Nebel beliebt, denn er verleiht den knorrigen Bäumen eine geheimnisvolle Atmosphäre und machen ihn zu einem beliebten Fotospot. Einige Bäume sind mehrere Jahrhunderte alt – man erzählt, manche standen schon hier, als Madeira 1419 entdeckt wurde, und beim Anblick des Waldes wirkt das durchaus glaubhaft.
Die alten Baumriesen sind mit Flechten und Moos bedeckt und entwickelten über die Jahrhunderte eigentümliche, verzweigte Formen, die dem Wald sein einzigartiges Aussehen verleihen. Wenn du moody Fotoaufnahmen liebst, ist Fanal ein absolutes Muss auf Madeira.

Anmerkung: Für einen Besuch des Fanal-Waldes beachte bitte, dass es seit November 2025 neue Regeln gibt. Sie dienen zum Schutz der Natur und zur Förderung des nachhaltigen Tourismus. Zu den Verordnungen zählen kontrollierte Parkzonen und Zugangspunkte, um den Verkehr und Menschenansammlungen zu steuern.

Silvester in Funchal Madeira
Auf Madeira ist es zur Jahreswende DAS Highlight! Pünktlich um Mitternacht erleuchtet der Himmel über Funchal mit einem farbenprächtigen Feuerwerk, das weltweit seinesgleichen sucht. Schon 2006 hat das Guinness-Buch der Rekorde die Show als „größte pyrotechnische Inszenierung der Welt“ anerkannt. Jedes Jahr investiert die Insel rund eine Million Euro in dieses Spektakel, das Touristen aus aller Welt anlockt.

Das Silvester-Feuerwerk in Funchal dauert satte acht Minuten und wird von 59 Stationen rund um die Hauptstadt abgefeuert. Funchal liegt wie ein Amphitheater in einer sechs Kilometer langen Bucht, eingerahmt von den Bergen Madeiras und bietet somit die perfekte Kulisse für einen imposanten Jahreswechsel, das von Konzerten und DJs begleitet wird.
Ich durfte bereits Silvester rund um den Globus erleben, das Feuerwerk in Madeira konnte nichts toppen. Du kannst dir nicht ansatzweise vorstellen, was dort abgefeuert wird. Ich bekomme immer noch Gänsehaut, wenn ich daran zurückdenke. Übrigens wird in Funchal absolut friedvoll gefeiert. Auch wenn sehr viele Menschen dort sind, es wird nicht wild in der Gegend Feuerwerk verballert. Alles konzentriert sich auf die große Pyro-Show über dem Meer.

Extra-Tipp: Wenn du Silvester das ein oder andere Gläschen trinken möchtest, viele Hotels bieten Bus-Shuttles nach Funchal an. Ein besonderes Erlebnis ist es, das Feuerwerk von einem Boot oder der Fähre zu betrachten.
Beachte: Autofahren und Parken ist in der Silvesternacht in Funchal fast unmöglich! Rechne mit doppelt bis dreifach langen Transferzeiten von deiner Unterkunft bis Funchal Mitte, falls du nicht in Funchal übernachtest.
Tag 7 – Madeira Reise Route: Cabo Girão & Funchal
Gegen Mittag wage ich mich am ersten Tag des neuen Jahres in die Höhe: 580 Meter über dem Meer auf Glas zu stehen, ist ein Moment zwischen Nervenkitzel und Ehrfurcht. Cabo Girão zählt zu den höchsten Klippen Europas – doch nicht nur das machen das Ausflugsziel auf Madeira bekannt. Der Aussichtspunkt mit seinem berühmten Skywalk gehört zu den beliebtesten Attraktionen in der Region Câmara de Lobos und auf ganz Madeira.

Von hier eröffnet sich ein beeindruckender Blick auf die Städte Câmara de Lobos und Funchal, umgeben von üppig grünen Bergen. Im Hintergrund sind zudem die landwirtschaftlich genutzten Flächen von Rancho und Cabo Girão sichtbar, die besonders am Fuß der Steilküste auffallen.
Die schwindelerregende Felsküste ist außerdem ein hervorragender Spot für Paragliding und BASE-Jumping, falls du noch mehr Nervenkitzel auf Madeira suchst.
Funchal Streetart & Mercado dos Lavradores
Danach flaniere ich durch die Hauptstadt von Madeira. Funchal ist lebendig und bunt. Besonders die Rua de Santa Maria mit ihren Street Art-Türen zieht mich auch nach vielen Jahren sofort wieder in ihren Bann.


Der Mercado dos Lavradores ist ein Erlebnis – allerdings eher im negativen Sinne, denn du wirst als Tourist definitiv abgezockt (Probier-Obst wie Marcujas werden heimlich gesüßt und später werden dir völlig überteuerte und saure Früchte verkauft!). Zum Anschauen und Fotografieren ist der berühmte Markt auf jeden Fall einen Besuch wert. Danach suche mir eine kleine Bar, um den Abschluss der Reise mit einer Maracuja-Poncha zu beenden.


Weitere Tipps für eine Woche Madeira Reise Route
- Kulinarik: Auf Madeira erwarten dich viele kulinarische Highlights. Probiere unbedingt Espetada, die gegrillten Fleischspieße auf Lorbeerzweigen, und dazu das Bolo do Caco, das traditionelle Süßkartoffelbrot mit Knoblauchbutter. Fischliebhaber sollten den typischen Schwarzen Degenfisch (Espada) mit Banane oder Ananas kosten, dazu passen Milho Frito, knusprige Maismehlwürfel, perfekt als Beilage. Zu den Spezialitäten zählen auch Lapas, gegrillte Napfschnecken, und als Drink darf die traditionelle Poncha aus Zuckerrohrschnaps, Honig und Zitrone nicht fehlen. Süßes rundet dein Madeira-Erlebnis ab: Bolo de Mel, der würzige Honigkuchen, und natürlich der weltberühmte Madeira-Wein.

- Rasante Abfahrt: Gönn dir eine traditionelle Korbschlittenfahrt in Funchal. Vom malerischen Ort Monte saust du in traditionellen Weidenkörben auf Kufen die kurvigen Straßen hinab – gesteuert von erfahrenen Carreiros in weißer Kleidung und Strohhut.

- Seilbahn in Funchal: Die Seilbahn Funchal–Monte auf Madeira (Teleférico do Funchal) fährt dich vom Rand der Altstadt Funchals (Zona Velha) hinauf nach Monte, wo dich einige Sehenswürdigkeiten und ein atemberaubender Ausblick auf die Küste Madeiras erwarten.

- Jardim Botânico: Ein großartiges Ausflugsziel ist der Botanische Garten von Funchal – und das nicht nur für Blumenfreunde. Der etwa drei Kilometer oberhalb des Stadtzentrums gelegene Jardim Botânico bietet hoch über der Bucht von Funchal einen Ort zum Entspannen und Entdecken. Hier findest du dich umgeben von den farbenprächtigsten Blumen Madeiras, tauchst ein in exotische Baum- und Pflanzenwelten und kannst die einheimische Vogelwelt beobachten.

- CR7- Museum: Das CR7-Museum in Funchal ist dem portugiesischen Fußballstar gewidmet. Hier kannst du alles über seinen beeindruckenden Aufstieg erfahren – von seinen bescheidenen Anfängen in Funchal bis hin zu seiner Entwicklung zu einem weltweiten Fußball-Phänomen.

- Roadtrip: Ein Mietwagen ist Pflicht, um die traumhaften und abgelegenen Orte flexibel entdecken zu können. Mehrere Unterkünfte sind nicht nötig, die Strecken sind innerhalb eines halben Tages erreichbar.

- Wanderschuhe, Regenjacke, Sonnencreme (auch bei 20 Grad im Winter) und Kamera gehören zu jeder Jahreszeit in dein Gepäck.

- Beste Reisezeit Madeira: Wenn du zur Weihnachtszeit reist, erlebst du Funchal wunderschön geschmückt, inklusive einem der weltweit größten Feuerwerke zum Jahreswechsel. Doch Madeira ist ein ganzjähriges Reiseziel und ist vor allem ideal, wenn du es im Sommer nicht brüllend heiß magst (Durchschnittstemperaturen liegen im Sommer bei angenehmen 24 Grad).

GOOD TO KNOW: Um Massentourismus zu vermeiden und die Natur zu schützen, werden mittlerweile bei vielen Wanderwegen Gebühren fällig. Informationen dazu findest du auf der Offiziellen Website von Madeira.

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