Lofoten Roadtrip 7 Tage: Reiseroute zu Norwegens schönsten Inseln

Lofoten Henningsvaer Lofoten

Lofoten in Norwegen – die Region zählt zu den schönsten Roadtrip-Destinationen Europas. Die Haupt-Inseln sind über Brücken und die berühmte Küstenstraße E10 miteinander verbunden, sodass du sie ganz einfach mit dem Auto oder Camper erkunden kannst. Während der Fahrt wechseln sich spektakuläre Berglandschaften, idyllische Fischerdörfer und traumhafte Strände wie aus dem Bilderbuch quasi im Minutentakt ab.

Wenn du nur eine Woche Zeit hast, lässt sich auf jeden Fall eine Route planen, bei der du die Highlights der Inselgruppe ganz entspannt erleben kannst. Vom lebendigen Zentrum rund um Svolvær über populäre Orte wie Henningsvær bis hin zu den ikonischen Landschaften im Süden bei Reine. Während deines Roadtrips erwartet dich somit eine der abwechslungsreichsten Küstenregionen Norwegens.

In meiner Route für sieben Tage erfährst du, welche Orte sich besonders lohnen, welche Wanderungen auf deine Bucket List gehören und wie du deine Zeit auf den Inseln optimal nutzen kannst.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Reiseplanung und Tipps für die optimale Lofoten Roadtrip-Route
  2. Insel Moskenesøy
  3. Insel Flakstadøy
  4. Insel Vestvågøy
  5. Insel Austvågøy
  6. Insel Hinnøya

1. Reiseplanung und Tipps für die optimale Lofoten Roadtrip-Route

Vor unserer Reise habe ich mir ziemlich viele Gedanken über die perfekte Route auf den Lofoten gemacht. Völlig unnötig, denn im Grunde gibt es nur eine Straße, die dich über die Lofoten bringt. Die Europastraße E10 verbindet den Norden mit dem Süden der Lofoten. Dazwischen gibt es zwar kleine Nebenstraßen, die du jedoch nur selten nutzen wirst. Es klingt vielleicht im ersten Moment etwas langweilig, dass du eine Strecke zweimal fährst (das zweite Mal, wenn du zurück zum Flughafen musst und abreist). Aber erstens sind die Lofoten so unglaublich vielfältig, dass es gar nicht passieren kann und zweitens, weil du bei einer Fahrt sicherlich nur auf der Durchreise bist.

Wir planten unseren Roadtrip so, dass wir am Ankunftstag zuerst zum weit entferntesten Ort unserer Lofoten Reise nach Å i Lofoten gefahren sind. Dadurch hatten wir an den restlichen Tagen keinen Stress mit langen Distanzen, keinen zeitlichen Druck und waren am Abreisetag nah an unserem gewählten An- und Abreiseflughafen Harstad/Narvik.

Tipps für deine weitere Planung erwarten dich in meinem Blogartikel:

Lofoten Reiseplanung – was du vor deinem Lofoten Roadtrip wissen solltest

Und hier findest du meine Top-Unterkünfte

Lofoten Unterkünfte: Übernachtungstipps in Rorbuer & Tiny Haus

2. Lofoten Roadtrip Insel Moskenesøy

Moskenesøy ist die südlichste Insel der Lofoten, die du ohne eine Fährüberfahrt erreichen kannst. Für die meisten Touristen startet oder endet hier ein typischer Roadtrip durch das Lofotenarchipel. Von Harstad/Narvik bis zur Insel Moskenesøy fährst du ungefähr viereinhalb bis fünf Stunden und legst ca. 300 km zurück.

Die Insel Moskenesøy ist außerdem ein Eldorado für Wanderer und Landschaftsfotografen. Einige der sehenswertesten Naturspektakel liegen direkt an der Straße, für die besten musst du unbedingt in der Gegend wandern.

Die schönsten Orte der Insel Moskenesøy

Auf Moskenesøy erlebst du besonders eindrucksvoll die typische Lofoten Landschaft. Dramatische Berggipfel ragen direkt aus dem Meer empor und prägen das Bild der Insel. Zwischen diesen steilen Felswänden bleibt nur wenig Platz für Siedlungen. Kleine Ortschaften und einzelne Häuser liegen verstreut auf schmalen Küstenstreifen oder auf winzigen vorgelagerten Inseln und wirken fast so, als würden sie an den Felsen über dem Meer festhalten. Charakteristisch sind die malerischen Fischdörfer auf der Insel Moskenesøy.

Hamnøy

Rote Rorbuer Häuser mit Direktlage am Atlantik und majestätische Berge lassen in dem malerischen Fischerort den Lofotentraum wahr werden. In Hamnøy übernachteten wir die ersten Tage unserer Lofoten Reise. Der Ort selbst ist auch als Fotomotiv bekannt, deren Aufnahmen in der Regel das Eliassen Resort (in dem wir ein klassisches Fischer-Apartment gebucht haben) mit dem Berg Festhæltinden zeigen. Von der Brücke kannst du die eindrucksvolle Szenerie am besten bewundern. Wenn du Fotografieren willst, denk an ein Stativ, es ist teilweise unfassbar windig.

Sakrisøy

Gelbe Rorbuer Hütten hingegen erwarten dich Sakrisøy. Auch hier findest du eines der beliebtesten Fotomotive mit dem charakteristischen kleinen gelben Fischerhaus vor dem Gipfel des Olstind. Sakrisøy befindet sich mitten im Nordmeer und wenn die Sonne scheint, erstrahlt das Wasser in Ufernähe in herrlichen Türkistönen.

Reine

Zu den populärsten Orten der Lofoten zählt Reine. Er liegt nicht nur strategisch gut für Wanderungen, Ausflüge und sehenswerte Spots, sondern hier findest du deutlich mehr Angebote, als in den anderen Fischerdörfern. Neben Cafés, Restaurants und einem Supermarkt, gibt es hier z.B. auch ein Outdoor-Bekleidungsgeschäft.

Å i Lofoten

Vermutlich gibt es wirklich keinen kürzeren Ortsnamen wie Å. Auf dem Ortsschild steht nur ein Buchstabe des südlichsten Fischerdorfs. Ein Bummel durch das 100-Einwohner-Dorf lässt dich gleich mit zwei Museen in die Geschichte der Lofoten eintauchen. Sehenswert ist das norwegische Fischereimuseum und das Stockfischmuseum, welches die 1000-jährige Tradition des Stockfisch Handels dokumentiert. Angeblich gibt es in Å auch die besten Zimtschnecken der Lofoten. Direkt oberhalb des Orts kannst du zu einem Aussichtspunkt wandern, allerdings ist es dort oft so stürmisch, dass du dich an den Felsen festklammern musst.

Viewpoint Horn bei Reine

Das sogenannte Horn bei Reine ist einer der bekanntesten Fotospots auf der Insel Moskenesøy. Der markante Kegel des Hammarskaftet bildet vor allem zusammen mit der Holzbrücke über der Meereszunge ein besonders schönes Motiv. Auch die gegenüberliegende Ansicht mit den roten Rorbuer Hütten ist nicht weniger reizvoll.

Aussicht Parkplatz Reinehalsen

Ein zweiter sehenswerter Fotostopp befindet sich beim Parkplatz Reinehalsen, der für viele Lofoten Touristen der Ausgangspunkt nach Reinebringen ist. Die Aussicht reicht über den Fjord und den malerischen Ort Reine.

Wanderung Reinebringen

Das Highlight für viele Lofoten Urlauber ist die Wanderung auf den Reinebringen, welcher dich mit einem unvergesslichen Panoramablick belohnt. Als Wanderung würde ich den 484m hohen Gipfel jedoch nicht wirklich bezeichnen, dennoch brauchst du Ausdauer, Kondition und du solltest schwindelfrei sein. Der Aufstieg dauert ca. 1,5 Stunden und verläuft über knapp 2.000 Steinstufen, die von Sherpas erbaut wurden. Auf dem ursprünglichen Trail gab es tödliche Abstürze, daher entschied man sich für den Bau mit den Stufen. Parkmöglichkeiten findest du am besten in Reinehalsen.

Wanderung Kvalvika Beach

Zum karibisch anmutenden (zumindest wenn die Sonne scheint) Kvalvika Beach kommst du nur über eine Wanderung. Es gibt mehrere Optionen, die übliche Route beginnt bei Fredvang an der F808. Du wanderst die erste Etappe über Holzbohlenwege und unbefestigte Pfade. Denk unbedingt an gute Schuhe, vor allem wenn es vorher geregnet hat. Danach wird das Gelände steinig und der letzte Part bis zum Kvalvika Beach ähnelt einer kleinen Kraxelpartie. Insgesamt benötigst du für die Wanderung ca. 3 Stunden, obwohl die Distanz nur 2 km beträgt.

3. Lofoten Roadtrip Insel Flakstadøy

Tiefe Einschnitte, schroffe Felsformationen und eine Landschaft voller Kontraste verleihen der Insel Flakstadøy eine fast dramatische Ausstrahlung. Das Flair auf der Insel ist oft rau, ursprünglich und zugleich von einer eigenwilligen Schönheit.

Ein gewaltiges Gebirge zieht sich wie ein steinernes Rückgrat von Norden bis ganz in den Süden der Insel. Markante Gipfel ragen in den Himmel und prägen das Bild von Flakstadøy bereits aus der Ferne.

Auf der Nordwestseite überrascht dich die Landschaft mit einer anderen landschaftlichen Stimmung. Hier eröffnen sich sattgrüne Wiesenlandschaften, die bis zu den beeindruckenden Sandstränden reichen. Der weiße Sand und das offene, türkise Meer bilden einen faszinierenden Gegensatz zu den steilen Bergen im Hintergrund.

Die schönsten Orte der Insel Flakstadøy

Fischerdorf Nusfjord

Mitten in der spektakulären Landschaft der Insel Flakstadøy liegt das historische Nusfjord. Das Dorf ist eines der ältesten und am besten erhaltenen Fischerdörfer Norwegens.

Umgeben von zerklüfteten Bergen und rauer Küstenlandschaft wirkt Nusfjord wie aus einer anderen Zeit. Die kleine Bucht mit ihren traditionellen roten Fischerhütten zieht Besucher aus aller Welt an, die hier die besondere Atmosphäre der Lofoten erleben wollen.

Früher gehörte Nusfjord zu den bedeutendsten Zentren der Fischerei in Norwegen. Heute hat sich das Dorf zu einem Touristen Hotspot auf den Lofoten entwickelt. Viele der historischen Fischerhütten wurden liebevoll restauriert. Teilweise kannst du darin übernachten, andere werden für Ausstellungen oder als Café genutzt.

Extra Tipp: Bereits die Anfahrt nach Nusfjord überrascht mit einer herrlichen Szenerie. Die Straße zum Fischerdorf (Fylkesvei 807) bietet zusammen mit dem gewaltigen Bergmassiv von Flakstadøy ein wunderschönes Fotomotiv.

Ramberg & Rambergstranda

Im kleinen Ort Ramberg befindet sich mit dem Rambergstranda einer der schönsten Strände Europas. Denn statt schroffer Felsküste erwartet dich hier ein weitläufiger, fast karibisch wirkender Sandstrand. Das Meer schimmert in sensationellen Türkistönen und die Wellen rollen sanft an den feinen weißen Strand, während im Hintergrund die mächtigen Berge dominieren.

Am Rambergstranda findest du eine rote Mini Blockhütte, welche inmitten der einmalig traumhaften Kulisse zum Postkartenmotiv wird. Der Strand eignet sich ideal für einen kurzen oder längeren Spaziergang und zum Kitesurfen.

Kirche von Flakstadøy

Die heutige Flakstad Church ist bereits die zweite Kirche, die hier errichtet wurde. Die erste entstand um das Jahr 1430 und wurde größtenteils in schlichter Bauweise aus Treibholz errichtet. Über viele Jahrzehnte war sie Wind und Wetter ausgesetzt. Besonders die heftigen Stürme der Region setzten dem Gebäude immer stärker zu, sodass sie renoviert werden musste.

Damit die Gemeinde während der Bauzeit weiterhin ihre Gottesdienste feiern konnte, entschied man sich für eine ungewöhnliche Lösung. Die neue Kirche wurde direkt um die alte herum errichtet. Erst als der Neubau im Jahr 1780 vollendet war, entfernte man das alte Gebäude im Inneren Stück für Stück.

4. Lofoten Roadtrip Insel Vestvågøy

Die Insel Vestvågøy begeistert ebenfalls mit einer abwechslungsreichen Natur. Hier wechseln sich mächtige Berglandschaften, weite Moorflächen und helle Sandstrände ständig ab.

Auf Vestvågøy leben etwa 11.600 Menschen. Das wirtschaftliche und administrative Zentrum bildet die Stadt Leknes. Neben Handel und Infrastruktur spielen vor allem Landwirtschaft und Fischerei eine wichtige Rolle für die Region.

Wenn du gerne draußen aktiv bist, ist Vestvågøy ideal. Die Insel ist ein beliebtes Ziel für Wanderungen durch die bergige Landschaft. Surfer zieht es besonders an den Strand von Unstad, der zu den bekanntesten Surfspots in Norwegen gehört.

Die schönsten Orte der Insel Vestvågøy

Wanderung zum Offersøykammen

Wenn du eine der spektakulärsten Aussichten auf die Lofoten erleben willst, dann solltest du dir den Gipfel des Offersøykammen auf der Insel Vestvågøy merken. Bereits beim Aufstieg wirst du Schritt für Schritt mit immer neuen Panoramen belohnt. Die Aussicht reicht nach Flakstadøy, Richtung Leknes und Ballstad. Oben angekommen wird der Ausblick noch umwerfender und das eigentliche Highlight der Wanderung zeigt sich, wenn du in schwindelerregender Höhe zum malerischen Haukland Beach blickst.

Die Tour auf den Offersøykammen würde ich mit 430 hm als mittelschwer einstufen und für die knapp 5 km benötigst du ca. 3,5 Stunden. Der Startpunkt der Wanderung befindet sich beim Rastplatz Skreda.

Haukland Beach

Der Haukland Beach zählt zu den eindrucksvollsten Stränden der Lofoten. Hier erwartet dich eine wunderschöne Dünenlandschaft und dahinter eine weite Bucht mit feinem, fast schneeweißem Sand und kristallklarem Wasser.

Das Meer leuchtet je nach Licht in intensiven Blau- und Türkistönen, während sich im Hintergrund steile, dunkle Berge erheben. Der Strand auf der Insel Vestvågøy und ist über eine Straße sowie einen Tunnel gut erreichbar. Viele Besucher kommen hierher, um einfach nur die Landschaft zu genießen, zu fotografieren oder entlang der Küste zu wandern. Besonders populär ist die kurze Wanderung über den Pass zum benachbarten Uttakleiv Beach, der auf der anderen Seite der Berge liegt.

Extra Tipp: Der Haukland Beach ist einer schönsten Spots zum Sonnenuntergang.

Vik Beach

Unweit des Haukland Beach, findest du den deutlich kleineren Vik Beach. Er punktet jedoch genauso wie der Nachbarstrand mit türkisem Meer und pulvrig hellem Sandstrand.

Uttakleiv Beach

Der Uttakleiv Beach gilt ebenfalls als einer der fotogensten Strände der Lofoten. Anders als viele der Sandbuchten wirkt er noch etwas wilder und ursprünglicher.

Zwischen dem hellen Sand liegen große, glatt geschliffene Felsen, die über Jahrtausende vom Meer geformt wurden. Sie geben der Küste ein ganz eigenes Flair und lassen den Uttakleiv Strand mit der weiß getünchten Kapelle zu einem beliebten Ziel für Fotografen werden.

Unstad Beach

In dieser abgelegenen Bucht trifft der offene Nordatlantik mit voller Kraft auf die Küste und sorgt für Wellen. Am Unstad Beach fühlen sich vor allem Surfer pudelwohl.

In Unstad sind mehrere Surfschulen angesiedelt, sodass du hier auch deine erste Surflehrstunde buchen kannst. Darüber hinaus erwarten dich hier Cafés, die zum Verweilen an der Küste einladen.

Kirche von Ballstad

Ballstad ist eher ein moderner Ort mit großen Supermärkten und etwas weniger Lofoten-Flair. Hier findest du allerdings eine architektonisch sehenswerte Kirche in typischer Holzbauweise. Bei unserem Besuch fand gerade eine Messe statt, sodass wir sie nur von außen besichtigen konnten.

Lofoten Boot auf der Insel Vestvågøy

Das Lofoten Boot ist eigentlich nur ein Fotospot, der mir zwar bekannt war, wir aber wirklich nur aus Zufall vorbeigekommen sind. Du findest es auf der E10 in Richtung Leknes. Warum das Boot auf dem See liegt oder wem es gehört, weiß ich leider nicht. Das Motiv ist jedenfalls einen Stopp wert, wenn du gerne fotografierst.

5. Lofoten Roadtrip Insel Austvågøy

Austvågøy, die nordöstlichste der Hauptinseln der Lofoten, beeindruckt mit einer zerklüfteten Berg-Landschaft. Mit dem Higravstinden erreicht sie sogar den höchsten Gipfel der gesamten Inselgruppe (1146 m).

Die Insel ist unter anderem für Klettersport bekannt – besonders die markante Felsnadel Svolværgeita zieht Abenteurer aus aller Welt an. Als Naturliebhaber solltest du unbedingt einen Ausflug in den malerischen Trollfjord einplanen, dessen dramatische Szenerie zu den Highlights der Lofoten zählt und die Region Lofoten von den Vesterålen trennt.

Darüber hinaus findest du auf Austvågøy charmante Orte wie das bekannte Fischerdorf Henningsvær und die lebendige Stadt Svolvær, die das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum der Insel bilden.

Die schönsten Orte der Insel Austvågøy

Henningsvær

In den 1980er-Jahren steckte das Fischerdorf Henningsvær wirtschaftlich in einer Krise. Heute hat sich der Ort jedoch zu einem der lebendigsten und kreativsten Flecken in ganz Nordnorwegen entwickelt. Oft wird es wegen der vielen kleinen Inseln als Venedig des Nordens bezeichnet.

Zu den absoluten Besuchermagneten zählt das Fußballstadion in Henningsvær mit seiner epischen Lage auf einer der Inseln mitten im Meer. Auch wenn sich hier täglich Fotografen und Drohnenpiloten tummeln, der Fußballplatz wird wirklich überwiegend zum Kicken auf dem Platz genutzt.

Ebenfalls bekannt ist die Trevarefabrikken. Sie entstand in den 1940er-Jahren und diente ursprünglich als Werkstatt für Holzverarbeitung sowie als Fabrik für Dorschlebertran. Unter den neuen Eigentümern wurde das Gebäude in einen lebendigen Kulturortverwandelt. Heute erwarten dich hier regionale Speisen und Getränke, eine Sauna mit Blick aufs Meer und gemütliche, rustikale Zimmer, die die Geschichte des Hauses auf besondere Weise bewahren.

Wanderung zum Tjeldbergtinden

Bei dieser Wanderung auf den Lofoten kommst du in den Genuss von zwei Gipfeln. Der Tjeldbergtinden ragt direkt neben der E10 zwischen Svolvær und Kabelvåg auf. Für beide Orte gilt er als Hausberg, denn von seinem markanten Gipfel hast du einen beeindruckenden Blick auf Svolvær und Kabelvåg zugleich.

Die erste Etappe ist einfach und führt auf einem Kiesweg entlang. Nach ca. einer halben Stunde erreichst du einen Aussichtspunkt mit herrlichem Blick über Svolvær. Der restliche Pfad erfordert auf steinigem Grund gute Trittsicherheit und deutlich mehr Kondition. Beide Gipfel belohnen dich mit einem atemberaubenden Panorama. Der Westliche ist mit einem Stahlseil gesichert, sodass ein etwas besserer Halt gewährleistet ist.

Für die Wanderung zum Tjeldbergtinden benötigst du ca. 3,5 Stunden. Parken kannst du in Svolvær an der Feuerwache.

Gimsøybrua – Brücke zur Insel Gimsøy

Die Brücke Gimsøybrua verbindet nicht nur die Insel Austvågøy mit der Insel Gimsøy, sondern lohnt sich ebenfalls für einen Fotostopp.

Gimsøy ist für Lofoten-Verhältnisse eher eine flache Insel in der Kommune Vågan. Bekannt ist sie für ihre markanten Torfmoore, weiten Sandstrände und dem Berg Hoven. Sie liegt zwischen den Inseln Vestvågøy und Austvågøy.

6. Lødingen Endpunkt Lofoten Roadtrip (oder Startpunkt) – die Insel Hinnøya

Wie eingangs erwähnt sind wir im Süden der Lofoten mit unserem Roadtrip gestartet, um am Ende unserer Reise möglichst nah am Flughafen Harstad/Narvik zu sein. Unser Abflug nach Deutschland war bereits am Vormittag. So entschieden wir uns für eine Nacht in Lødingen, die Fahrt bis Harstad/Narvik dauert ungefähr eine Stunde.

Der Ort Lødingen liegt malerisch an der Südwestseite der Insel Hinnøya, der größten Insel Norwegens. Die kleine Küstengemeinde liegt zwischen den Ofotfjorden und den Vestfjorden. Die Lage ist für Fischerei, Handel und Schifffahrt bedeutend.

Lødingen ist eher ruhig und überschaubar, bildet jedoch einen bedeutenden Verkehrsknotenpunkt im Norden Norwegens. Von hier aus verkehren regelmäßig Fähren, die Reisende und Fahrzeuge über den Vestfjord in Richtung Festland bringen. Viele nutzen den Ort daher so wir als Zwischenstopp auf dem Weg zu einem Lofoten Urlaub oder um weiter nach Nordnorwegen zu reisen.

Reisebloggerin weltweit
Hey, ich bin Christiane!

Wie so oft im Leben, liegt das Gute ganz Nah. Auf Places Delight erwarten dich viele liebevoll aufbereitete Artikel über meine Heimat den Bayerischen Wald. Du bekommst also Reisetipps einer echten Einheimischen. Ich glaube, dass es im Bayerischen Wald mehr zu Entdecken gibt, als die meisten sich vorstellen können. Im Reisemagazin findest du Fine-Dining-Restaurants, exklusive Hotels und einige Wanderungen abseits der Mainstream Pfade.

Meine Urlaubstage und längere Reisen verbringe ich vorzugsweise in den Alpen oder weit weg am Meer in einem tropischen Insel-Paradies. Deshalb füttere ich dich auch regelmäßig mit Infos zu besonderen Reisezielen, Natur-Erlebnissen, hippen Hotels, einzigartigen Unterkünften und tasty Food-Spots über die Bayerwaldgrenze hinaus.

Meine Fotoausrüstung auf Reisen und beim Wandern

„Welche Kamera nutzt du eigentlich?“ Das ist eine der Fragen, die mir immer wieder gestellt wird. Bei Reisen und Wanderungen erfordert die Kaufentscheidung für die passende Kamera, Objektive, Drohne und nützliches Zusatz-Equipment eine längere Recherche. Im Artikel zeige ich dir meine aktuelle Fotoausrüstung für Outdoor- und Hotelfotografie.

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